"MAUER DER FREUDE" !
Diese Mauer verbirgt viele gute Gedanken, um Gott zu loben, ihm dankbar zu sein und sich über ihn zu freuen!
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"Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch!"
Wenn das schon einer sagt, der im Knast sitzt ... (Paulus an die Philipper Kap. 4, Vers 4)
2 3 Ein Songtext aus uralten Zeiten : Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat: der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, der deinen Mund fröhlich macht, und du wieder jung wirst wie ein Adler. Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden. Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun. Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, läßt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. So fern der Morgen ist vom Abend, läßt er unsre Übertretungen von uns sein. Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. Denn er weiß, was für ein Gebilde wir sind; er gedenkt daran, daß wir Staub sind. Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr. Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten, und seine Gerechtigkeit auf Kindeskind bei denen, die seinen Bund halten und gedenken an seine Gebote, daß sie danach tun. Der HERR hat seinen Thron im Himmel errichtet, und sein Reich herrscht über alles. Lobet den HERRN, ihr seine Engel, ihr starken Helden, die ihr seinen Befehl ausrichtet, daß man höre auf die Stimme seines Wortes! Lobet den HERRN, alle seine Heerscharen, seine Diener, die ihr seinen Willen tut! Lobet den HERRN, alle seine Werke, an allen Orten seiner Herrschaft! Lobe den HERRN, meine Seele! (Die Bibel - Psalm 103) 5 6 7 8 Du bist nie wirklich allein !
Auch dann nicht, wenn Du es denkst! 10 11 Hast Du schon mal darüber nachgedacht, wie eigentlich alles begann ? Schau doch mal hier ! 13
"Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!"
Es war im Jahre 1741, als eines Nachts ein gebeugter Mann in sich versunken durch die dunklen Strassen Londons schlurfte. Der Mann war Georg Friedrich Händel, der große Musiker. In seinem Gemüt stritten Hoffnung und Verzweiflung. Die Gunst der vornehmen englischen Welt hatte sich von ihm abgewandt. Bittere Not kam über ihn. Der schöpferische Funke erlosch, und mit noch nicht 60 Jahren fühlte sich Händel alt und lebensmüde.
Da fiel sein Blick auf ein dickes Paket. Er öffnete es: «Ein geistliches Oratorium» hieß die Überschrift. Händel ärgerte sich über den zweitrangigen Dichter und besonders über dessen Bemerkung: «Der Herr gab mir den Auftrag!» Gleichgültig blätterte Händel im Text. Da sprang ihm eine Zeile in die Augen: «Er war verachtet und verschmäht von den Menschen...da war nicht einer, der Mitleid mit ihm hatte...» Händel las weiter: «Er vertraute Gott...Gott ließ seine Seele nicht...Er wird dir Ruhe geben...» Diese Worte füllten sich für Händel mit Leben und Erleben. Und als er noch weiterlas: «Ich weiß, dass mein Erlöser lebt...Frohlocke...Halleluja!», da wurde es in Händel lebendig. Wunderbare Klänge überstürzten sich in seinem Innern. Der Funke von oben hatte ihn in Brand gesteckt.
Händel griff nach der Feder und begann zu schreiben. Mit unglaublicher Schnelligkeit füllte sich Seite um Seite mit Noten.
Am nächsten Morgen fand ihn sein Diener über den Schreibtisch gebeugt. Er stellte das Tablett in Reichweite und ging hinaus. Am Mittag stand es noch unberührt da. Händel schrieb und schrieb. Zwischendurch sprang er auf und stürzte ans Cembalo, lief auf und ab, fuchtelte mit den Armen in der Luft und sang aus voller Kehle: «Halleluja, halleluja!» Der Diener fürchtete, Händel würde wahnsinnig, als ihm sein Herr sagte, die Tore des Himmels hätten sich vor ihm aufgetan und Gott selber sei über ihm. Vierundzwanzig Tage arbeitete Händel wie ein Besessener, fast ohne Ruhe und Nahrung. Dann fiel er erschöpft auf das Bett. Vor ihm lag die fertige Partitur des «Messias».
Unter Händels persönlicher Leitung wurde der Messias 34 mal aufgeführt. Am 6.4.1759 erlebte er zum letzten Mal sein eigenes Werk. Händel erlitt einen Schwächenanfall und wünschte sich, am Karfreitag zu sterben. Gott gewährte ihm diese Bitte und rief den großen Meister am Karfreitag, 14.4.1759, zu sich. Händel durfte zu dem gehen, den er so ergreifend besungen und der ihm sein Herz abgewonnen hatte, so dass Händel jubeln konnte: «Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!» 15 16 17 18 19 Ist das nicht toll, wenn man immer einen Freund hat, auf den man sich wirklich verlassen kann ? Geh doch mal mit zum Strand ! |